Der Igel – beliebter Geselle im Stachelkleid

Igel zählen zu den besonders geschützten Tierarten. Nur verletzte, kranke, unterernährte Igel und verwaiste Igelkinder benötigen Hilfe! Alle anderen kommen im Freien wunderbar alleine zurecht. Es sind ja Wildtiere. Besonders im naturgerechten Garten finden sie genügend Futter. Höchstens im zeitigen Frühjahr und Herbst kann man ihnen etwas Fressen anbieten. Aber bitte keine Milch, kein Obst und auch keine Speisereste. Besser geeignet sind Katzenfutter mit Wasser und spezielles auf die Verdauung abgestimmtes Igelfutter. Und was noch? Welche Hilfe ist sinnvoll? Wie kann man die Tiere unterstützen?

Besonders zur Paarungszeit (Mai bis August und im Herbst werden viele Igel Opfer beim Versuch, die Straße zu überqueren. Fahren Sie vor allem nachts besonders aufmerksam! Im Notfall können Sie den Igel vorsichtig „Zwischen die Reifen nehmen“. Die meisten Autos besitzen genügend Bodenfreiheit.

In einem reich bebilderten Vortrag gewährt Martina Gehret Einblicke in das geheime Leben der stachligen Gesellen, gibt Tipps zur Gestaltung eines igelfreundlichen Gartens, nennt die Gefahren, mit denen die Tiere leben müssen, spricht über Hilfe und Schutz, hält Informationen zur richtigen Pflege bereit und berichtet über das Igelprojekt in Bayern. - Die Expertin kommt aus Hilpoltstein.

 

Der Vortrag findet statt am 9.11.2017, Beginn 19:30 Uhr, in der Gaststätte Blumenhof in Erding.

 

 

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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Foto von Marcus Bosch

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